Der Haarausfall


Ab wann kann man von Haarausfall sprechen? Bereits wenn Haare in der Bürste hängen bleiben? Falls nach dem Duschen in der Wasserlache Haare von mir liegen?

Um das hier klarzustellen, wenn man Haare verliert, spricht man nicht direkt von Haarausfall. Haare zu verlieren, gehört zum Haarzyklus dazu. Es müssen Haare ausfallen damit Platz für neue, sich im Wachstum befindenen Haare, frei wird. Also muss man nicht gleich zum Artz rennen, falls man Haare verliert.

Doch wann spricht man dann von Haarausfall?
Der Mensch produziert jeden Tag neue Haare, dies liegt am sogenannten Haarzyklus.
Falls eine Person weniger Haare am Tag verliert, als nachkommen, spricht man von Haarausfall.
Im normal Fall kann man davon ausgehen, dass wenn man mehr als 100 Haare am Tag verliert, man vom Haarausfall betroffen ist.

Haarzyklus

Der Haarzyklus besteht aus 3 Phasen. Die Wachstumsphase, die Ruhephase und die Telogenphase.

Wachstumsphase:
In der Wachstumsphase befinden sich die Haare für ca. 2-6 Jahre. Die Haare wachsen in etwa 1 cm pro Monat.

Ruhephase:
In dieser Phase schließt sich die Wurzelscheide des Haares (Haarfollikel), dies dauert ca. 2 - 4 Wochen. Falls diese Phase frühzeitig erreicht wird, handelt es sich um Haarausfall.

Telogenphase:
Diese Phase dauert bis zu 4 Monate. Hier werden die alten Haare geschwächt bzw gelockert, um die Abstoßung vorzubereiten. Beim bürsten oder waschen gehen die Haare dann verloren und der Haarzyklus beginnt wieder von vorne.